Spineboard

Das ursprünglich aus dem amerikanischen Rettungsdienst stammende Spineboard - übersetzt Wirbelsäulenbrett - ist ein aus Kunststoff hergestelltes Rettungs-, Immobilisations- und Transportbrett.

 

Aufgrund der einfachen Handhabung und der vielseitigen Einsatzmöglichkeit stellt das Spineboard eine hervorragende Ergänzung zu den etablierten Rettungs- und Immobilisationshilfsmitteln (KED-System, Schaufeltrage, Vakuummatratze) dar.

Aus diesem Grund ist unsere Feuerwehr seit mehreren Jahren mit eben solchem ausgestattet, um eine schnelle und effizente Rettung schwerverletzter Personen zu ermöglichen

und somit die Zeit bis zur weiteren medizinischen Versorgung zu verkürzen.

Rettungsboa

Als Ergänzung zum Spineboard und zur raschen Rettung von verletzten Personen aus Gefahrensitutionen kommt bei der Feuerwehr Gröbming eine sogenannte Rettungsboa zum Einsatz. 

 

Der Vorteil dieses Rettungstools liegt darin, dass durch den enganliegenden Polsterstoff in Kombination mit einer Halskrause die Halswirbelsäule sowie auch die obere Brustwirbelsäule immobilisiert werden und so Verletzungen in diesen besonders sensiblen Bereichen während der Befreiung des Patienten vermieden werden können. 

 

Weiters kann die Rettungsboa auch als Wärmedecke verwendet werden, um Patienten bei kalten Temperaturen vor Hypothermie und Schockzuständen zu bewahren.

Frühdefibrillator

Frühdefibrillation - Wenn jede Sekunde zählt!

 

Der plötzliche Herztod ist statistisch die häufigste Todesursache bei Erwachsenen. Die Hauptursache für den sogenannten Herzstillstand ist meist eine Herzrhythmusstörung, das Kammerflimmern. Dabei können durch den Sauerstoffmangel nach wenigen Minuten schwere Hirnschädigungen eintreten oder der Herzmuskel irreversibel geschädigt werden.

 

In so einem Fall ist ein rascher Beginn der Wiederbelebungsmaßnahmen mit Herzdruckmassage, Beatmung und Frühdefibrillation überlebenswichtig. Bei der elektrischen Defibrillation wird mittels großflächiger Elektroden ein Stromstoß auf den Brustkorb des Patienten gegeben, wodurch das ungeordnete Flimmern der Herzmuskelfasern unterbrochen wird und es in eine regelrechte Herzaktion überführt wird.

 

Der Stromstoß erreicht neben dem Herzmuskel auch andere Muskeln des Patienten, so dass dieser zuckt. Aufgrund der elektrischen Leitung ist es unbedingt notwendig, dass alle um den Patienten stehenden Personen keinen Kontakt zum Betroffenen haben, um nicht durch Stromschläge geschädigt zu werden. Derjenige, der die Defibrillation durchführt, muss diese also vorher ankündigen und auf den eigenen Sicherheitsabstand achten. Studien haben gezeigt, dass nur dann eine bessere Prognose zu erzielen ist, wenn sofort mit der Wiederbelebung und Frühdefibrillation begonnen wird.

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